Archiv für April 2007

Bei Politikern wie Beckstein oder Schäuble fragt man sich, ob sie nicht wissen was sie sind. Ist ihnen nicht klar, das sie nur die gewählten Vertreter der Bürger sind?

Man sollte doch als Politiker wissen, das man sich keinen eigene Meinung anmassen kann. Schlimmer ist aber noch, das nicht nur das Volk sondern auch die Experten wissen, das diese Politiker Meinungen vertreten, die keiner haben will. Wie kommen diese Personen auf die unerhörte Meinung, sich eine eigenen Meinung als Politiker leisten zu können? Und wie kommen sie auf die Meinung, das wir ihre Führung brauchen würden. Ist den nicht klar, das Politiker nur die Hilfsarbeiter sind, die jene Arbeit manchen, die verwaltungstechnisch nun mal gemacht werden muss. Ich meine das keinesfalls böse. Ich bin selbst Obmann eines Vereins und mir ist bewußt, das es meine Aufgabe ist für das Wohl der Anderen zu sorgen. Eine eigene Meinung kann ich mir nicht Leisten. Es wäre auch nicht sinnvoll dies zu wollen. Denn spätestens dann würden die Mitglieder zu meinen Angestellten werden.

Sind wir die Angestellten unserer Politiker?
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In diesem Beitrag:

  1. Was mich am Leben hält
  2. Wie man Projekte angeht
  3. Mein kleines Geheimnis

Kann man Erfolg an Spam messen? Zumindest steigt bei mir hier im Blog der Spam mal wieder das es raucht. Könnte allerdings auch sein, das der Spam zunimmt, wenn man mal nicht aktiv ist. Na wie auch immer :D

Informations Wut

Ich hatte heute ein wunderbares Interview mit Stefan Hampl von Doing Culture. Dabei haben wir festgestellt, das es zwar besser wäre sich voll auch seinen Bereich zu konzentrieren, wir aber beide eine Leidenschaft für alles haben was irgendwie interessant aussieht. (Das Interview kommt in der nächsten Ausgabe unseres Magazins).

Ich muss es ehrlich zugeben, mein ganzes Leben könnte daraus bestehen mit Leuten über ihre Ideen zu reden, sie zu unterstützen, ihnen zu helfen, ja einfach darin gute Ideen zu fördern. Sicher man möchte da immer auch selbst was machen und das macht man dann ja auch. Neben Verein und Magazin, schreibe ich gerade Diss., arbeite an einem Buch, möchte meine Plattform Superfluence.com aufbauen und da gibt´s noch viel viel mehr. Zum Beispiel eine Sammlung an Drucken und Lithografien, oder die Diskussionsreihen die ich gerade ins Leben rufe. Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich hasse es in letzter Zeit zu schlafen. Schade das ich nicht wie Aphex Twin einer jener Menschen bin, die auch im Schlaf arbeiten können ;)
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Ich werde dieses Blog umstellen. Man wird hier zwar auch in Zukunft noch Beiträge über Social Networks finden, aber ich werde in das Blog stärker mein tägliches Leben einfließen lassen. Keine Angst, ich fange jetzt nicht damit an hier zu posten, wie ich geschlafen habe oder auf welcher Party ich am Wochenende war. Es geht eher um die Bereiche meiner tägliche Arbeit und Forschung - oder sagen wir besser des täglichen Handelns als Mensch in Kulturwesen. Ich hab etwas dagegen meine Tätigkeiten als Arbeit zu sehen, da Arbeit etwas ist, das man machen muss und das eine von außen aufgetragen wird. Meine Tätigkeiten finden jedoch alle in einem Rahmen statt, der es mir erlaubt an meiner eigenen Entwicklung zu arbeiten - was für mich vor allem Bedeutet die Entwicklung anderer zu unterstützen - sei es mit aktiver Hilfe, sei es mit konstruktiver Kritik.

Ihr seht schon, wir sind bereits mitten in einem Beitrag über das was ich so mache. Mein Hauptgebiet ist Medientheorie und in letzter Zeit ist in zunehmenden Maße auch Kulturmanagement. Ihr könnt euch also schon jetzt darauf freuen hier einige sehr interessante Beiträge über Management, Projekt Organisation, Teamleitung, Workshop- und Arbeitsgruppen- organisation zu finden.

Ich weise allerdings darauf hin, das mein Leben ein Lernen ist und daher alles was ich tute immer im Status des “work in progress” verbleibt. Ich habe auch keinerlei Absicht daran etwas zu ändern. Das Leben in der heutigen Gesellschaft kann nur in einer Form stattfinden, in der man sich ständig entwickelt, verbessert, abpasst und lernt lernt und noch mehr lernt.

Falls du lernen bisher nur aus dem zweifelhaften Genuss des Schulbesuchs kennst, dann darf ich dir hiermit versichern, das Schule nichts mit lernen zutun hat. Lernen bedeutet die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten aus eigenem Antrieb und mit eigenen Zielen. Natürlich ist eines der Ziele immer das Wohl der Allgemeinheit. Um es kurz zu fassen: Schulen üben das Auswendiglernen von Daten. Wirkliches Lernen hingegen bedeutet das Verstehen von Inhalten und Zusammenhängen.

2+2=4 Kann sein das das stimmt, aber warum stimmt es? Wenn du dir diese Frage noch nie gestellt hast oder nicht darauf antworten kannst, dann ist eines klar: Du hast keine Ahnung was 2+2 ist ;)

In diesem Blog wird es also in Zukunft mehr um die Problem im Leben eines Menschen gehen, der sich hoffentlich auch in hohem Alter noch mit verblüffen die Frage stellen kann, was unter “2+2″ zu verstehen ist.

Ps.: Ich hoffe in Zukunft regelmäßig blogen zu können. Du kannst mir dabei helfen! Benutze die Kommentarfunktion, schreib mir Feedback, stell Fragen, gibt mir konstruktive Kritik - mediale Formen sind immer auch Formen des Austausches.

Man muss Pop nicht mögen, man muss Franzosen nicht mögen, aber man sollte sich dieses Album mal anhören - evtl. wird man dann ja umgestimmt.

Auf jeden Fall kann man keinen Fehler machen, den der Sound auf Jamdeno kostet keinen Cent. Wer Lust hat kann später was spenden, ein Zwang gibt es hierzu jedoch nicht.

Eva Garcia stellt in ihrem Album “Soul Poetic” mal wieder unter Beweis, das sie einer wunderbare Stimme hat. Gepaart ist dieser Zucker für die Ohren mit locker leichten Melodien. Dabei schaffen es die Songs angenehm dahin zu plätschern, ohne zu anstregend oder schmalzig zu werden.

Einziger Minuspunkt: Eva Garcia sollte lieber doch im französischen bliebe. Oder wenn sie den in englisch singen muss (was nur in manchen Songs vorkommt), dann doch bitte mit dem netten französischen Einschlag. Den hörst man jedoch nur wenn so statt happyness “appyness” sing.

Das Album wäre eine 9 von 10. Wegen der englischen Einlage beschränke ich meine Wertung aber auf eine (immer noch sehr gute) 7 von 10

Dieses Album ist auf jedem Fall einen Download. Schaden kann es nicht, den die Sounds auf Jamendo sind erst mal kostenlos. Wer Lust hat kann später was Spenden, müsste muss man aber nicht.

Das Album “Ouverture facileMusic” von La Goutte au Nez erinnert mich besonders an die Musik der Kusturica Filme. Doch man findet sich auch in bisschen in der Welt dieser Filme wieder. Zumindest löst dieser Sound den Wunsch aus, eine dieser Verrückten Partys zu feiern. “Ouverture facileMusic” bleibt jedoch nicht bei einem wilden Hummelflug kusturicesker Art, sonder verbindet diesen Schwung mit der Coolnes funkiger Rhythmen.

So findet man sich einmal auf den wilden Wogen surfend, während man bei anderen Songs gelassen durch eine Frühlingslandschaft spaziert. Also das ideale Album um diese Jahreszeit zu begehen und sich schon mal auf den Sommer einzustimmen.

Vergiss nicht, das Album auch deinen Freunden zu schenken. Nicht vergessen: Jamendo Sound darf verschenkt, verteilt, kopiert, rauf- und runtergeladen werden.

Superfluence.com nimmt nun auch als Team am BOINC Netzwerk teil.

Hierbei handelt es sich um einen Software die den heimischen Rechner in den Teil eines Rechenzentrums verwandelt. Neben einem netten Screensaver erhält man die Möglichkeit sich direkt an der aktuellen Forschung zu beteiligen. Allerdings nicht an sowas zweifelhaften wie Seti.

Das Team Superfluence.com widmet sich dem Rosetta Projekt. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der dreidimensionalen Struktur von Proteinen - ist also eine Forschung aus dem Bereich der Medizin. Mit Hilfe dieser Ergebnisse lassen sich Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, HIV oder Malaria bekämpfen. Also Forschung die jedem einzelnen von uns zugute kommt.

Dafür muss der Rechner aber nicht extra angeschaltet bleiben. Mein Mac “forscht” z.B. gerade jetzt während ich diesen Beitrag schreibe und auch jetzt, während sie diesen Beitrag lesen. Überlegen sie mal: Wieviel Zeit vergeht während sie ihren Rechner für Mail, Surfen oder telefonieren verwenden, ohne das die CPU ausgelastet ist? Ich glaube da kommt jeder von uns locker auf über 1000 Stunden im Jahr, die man vorm Rechner sitzt ohne ihn auszulasten. Diese Zeit könnte man sinnvoll in Forschung investieren um so evtl. im Alter nicht an einer Krankheit zu sterben, die man andernfalls hätte heilen können.

Falls du Interesse hast und Teil des Team werden willst, dann findest du hier weitere Infos:

http://boinc.bakerlab.org/rosetta/

Unser Team findest du unter dieser Adresse:

Superfluence.com Team

Die Anmeldung funktioniert sehr einfach:

  1. Lade die Software runter
  2. Melde dich in der Software für das Projekt an - gib dort “http://boinc.bakerlab.org/rosetta/” ein.
  3. Gehe zu deinem Account auf der Homepage von Rosetta (Link in der Boinc Software unter “Projekte”) und tritt unserm Team bei

Fertig! So einfach geht´s - Willkommen im Team!!! :D

Ich habe mich dazu entschlossen, die Reihe “Die Zukunft der deutschen Social Networks” nicht fortzusetzen. Der Grund ist, das sie den Rahmen eines Blogs bei weitem Spreng. Es ist einfach nicht möglich auf so wenig Raum eine Thema zu behandeln, das so viel Tiefe hat.

Daher kommt an dieser Stelle ein völlig anderer Beitrag. Ein Beitrag, in dem ich die Frage stelle “Wird die Social Networks Technik richtig genutzt?”

Ich habe mich bereits in der ersten Ausgabe unseres Magazins mit den Möglichkeiten technischer Entwicklung beschäftigt. Artikel dienen dazu Gedanken zu leben, sie in einer Form zu gießen, sie einer Leserschaft zu geben und zu sehen was passiert. Es ist also ein Experiment.
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