Archiv für 23. April 2007

Ich werde dieses Blog umstellen. Man wird hier zwar auch in Zukunft noch Beiträge über Social Networks finden, aber ich werde in das Blog stärker mein tägliches Leben einfließen lassen. Keine Angst, ich fange jetzt nicht damit an hier zu posten, wie ich geschlafen habe oder auf welcher Party ich am Wochenende war. Es geht eher um die Bereiche meiner tägliche Arbeit und Forschung - oder sagen wir besser des täglichen Handelns als Mensch in Kulturwesen. Ich hab etwas dagegen meine Tätigkeiten als Arbeit zu sehen, da Arbeit etwas ist, das man machen muss und das eine von außen aufgetragen wird. Meine Tätigkeiten finden jedoch alle in einem Rahmen statt, der es mir erlaubt an meiner eigenen Entwicklung zu arbeiten - was für mich vor allem Bedeutet die Entwicklung anderer zu unterstützen - sei es mit aktiver Hilfe, sei es mit konstruktiver Kritik.

Ihr seht schon, wir sind bereits mitten in einem Beitrag über das was ich so mache. Mein Hauptgebiet ist Medientheorie und in letzter Zeit ist in zunehmenden Maße auch Kulturmanagement. Ihr könnt euch also schon jetzt darauf freuen hier einige sehr interessante Beiträge über Management, Projekt Organisation, Teamleitung, Workshop- und Arbeitsgruppen- organisation zu finden.

Ich weise allerdings darauf hin, das mein Leben ein Lernen ist und daher alles was ich tute immer im Status des “work in progress” verbleibt. Ich habe auch keinerlei Absicht daran etwas zu ändern. Das Leben in der heutigen Gesellschaft kann nur in einer Form stattfinden, in der man sich ständig entwickelt, verbessert, abpasst und lernt lernt und noch mehr lernt.

Falls du lernen bisher nur aus dem zweifelhaften Genuss des Schulbesuchs kennst, dann darf ich dir hiermit versichern, das Schule nichts mit lernen zutun hat. Lernen bedeutet die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten aus eigenem Antrieb und mit eigenen Zielen. Natürlich ist eines der Ziele immer das Wohl der Allgemeinheit. Um es kurz zu fassen: Schulen üben das Auswendiglernen von Daten. Wirkliches Lernen hingegen bedeutet das Verstehen von Inhalten und Zusammenhängen.

2+2=4 Kann sein das das stimmt, aber warum stimmt es? Wenn du dir diese Frage noch nie gestellt hast oder nicht darauf antworten kannst, dann ist eines klar: Du hast keine Ahnung was 2+2 ist ;)

In diesem Blog wird es also in Zukunft mehr um die Problem im Leben eines Menschen gehen, der sich hoffentlich auch in hohem Alter noch mit verblüffen die Frage stellen kann, was unter “2+2″ zu verstehen ist.

Ps.: Ich hoffe in Zukunft regelmäßig blogen zu können. Du kannst mir dabei helfen! Benutze die Kommentarfunktion, schreib mir Feedback, stell Fragen, gibt mir konstruktive Kritik - mediale Formen sind immer auch Formen des Austausches.


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