Archiv für die Kategorie: Politik

Zitat:

Verlage, Buchhändler und Schriftsteller zeigen sich besorgt, dass Deutschland “seine Rolle als eine der führenden Kultur- und Bildungsnationen verliert.” Da Deutschland ein Land ohne große Bodenschätze sei, müsse “in besonderem Maße auf geistig-schöpferische Leistungen” gesetzt werden, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen.

(siehe Golem.de)

Ich möchte nicht wissen was das für Schriftsteller sind. Denn es kann sich wohl nicht um Leute vom Fach handeln. Fachliteratur hat einen sehr geringen absetzt. Meist sind es nur Bibliotheken oder einzelnen Wissenschaftler, die sich diese Publikationen oder den Zugang zu den Datenpools kaufen. Teils zwingen Professor/innen ihre Student/innen dazu ihre Publikationen zu kaufen, um den Absatz zu steigern und so ein Zweitauflage zu erreichen oder den Erfolg der Publikation zu schönen.

Doch man muss sich fragen, was eigentlich die Aufgabe der Wissenschaft ist. Kann es Sinn einer Forschungsarbeit sein, die Ergebnisse in einer Publikation zu verkaufen, das 60, 70, 80 Euro und mehr kostet? Einem Publikation, die nur einen Absatz von wenigen Hundert Stück hat und das nur von wenigen tausend Menschen gelesen werden wird?
Wohlgemerkt, diese Publikationen sind meist nicht selbsttragend. Der/die Autor/in verdient nichts daran, sondern muss einen Kostenbeitrag zahlen, damit die Publikation überhaupt veröffentlicht wird. Meist besteht ein Teil dieser Kosten aus Zuschüssen des Staates - also des Steuerzahlers.
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Das liest sich auf Golem dann so:

Schäuble übernimmt Schirmherrschaft des LinuxTag
Veranstaltung findet vom 30. Mai bis 2. Juni 2007 in Berlin statt

Wie auch in den letzten Jahren, hat der LinuxTag 2007 in Berlin einen prominenten Schirmherren: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Die Veranstaltung findet vom 30. Mai bis 2. Juni 2007 zum ersten Mal in der Bundeshauptstadt statt.

Was kann man dazu noch sagen? Schäuble, der Mann der Ergebnisse aus Folterverhören verwenden will, der Mann der die deutschen Bürger insgeheim überwachen will, der Mann der versucht langsam unsere Demokratie in einen Überwachungsstaat zu verwandel, ist also Schirmherr des LinuxTag.

Aber gut, Linux ist ja ein “offenes” System. Das bedeutet man kann es auch dazu verwenden anderen Menschen zu schaden. Man kann es auch verwenden die Unterdrückung weniger anpassungsfähiger Systeme zu erreichen. Freiheit lässt sich immer dazu gebrauchen Unfreiheit zu erzeugen.

Doch sollte da nicht auch noch eine Community sein? Was passiert den auf diesem LinuxTag? Wer kommt da sonst noch? Sollte man nicht davon ausgehen können, das nun viele Teilnehmer absagen?

Mir ist davon zumindest nichts bekannt. Ich sehe auch keine Internetaktion. Kein Unterschriftenliste oder ähnliches. Kann es sein, das die Deutschen sich mit Hingabe gegen James Bond Darsteller und die Marge Simpson Synchronstimme ins Zeug legen, beim Verfall ihrere Freiheit aber tatenlos zusehen?

Ja, meine Fragen sind extrem. Doch langsam muss auch mal Schluss sein. Gerade von der Linux Community konnte ich mir am wenigsten vorstellen, das sie sich mit einem Schäuble ins Bot pferchen lassen. Zudem wenn sie sich so billig kaufen lassen:

Zudem soll ein erfolgreiches Linux-Projekt der Fußball-WM in Deutschland vorgestellt werden.

(hört, hört!)

Ja, seit sauer auf mich. Doch bin es nicht, der mit des Teufels Advokat am 30.Mai an einem Tisch sitzt.

Bei Politikern wie Beckstein oder Schäuble fragt man sich, ob sie nicht wissen was sie sind. Ist ihnen nicht klar, das sie nur die gewählten Vertreter der Bürger sind?

Man sollte doch als Politiker wissen, das man sich keinen eigene Meinung anmassen kann. Schlimmer ist aber noch, das nicht nur das Volk sondern auch die Experten wissen, das diese Politiker Meinungen vertreten, die keiner haben will. Wie kommen diese Personen auf die unerhörte Meinung, sich eine eigenen Meinung als Politiker leisten zu können? Und wie kommen sie auf die Meinung, das wir ihre Führung brauchen würden. Ist den nicht klar, das Politiker nur die Hilfsarbeiter sind, die jene Arbeit manchen, die verwaltungstechnisch nun mal gemacht werden muss. Ich meine das keinesfalls böse. Ich bin selbst Obmann eines Vereins und mir ist bewußt, das es meine Aufgabe ist für das Wohl der Anderen zu sorgen. Eine eigene Meinung kann ich mir nicht Leisten. Es wäre auch nicht sinnvoll dies zu wollen. Denn spätestens dann würden die Mitglieder zu meinen Angestellten werden.

Sind wir die Angestellten unserer Politiker?
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2.
bei einer Werbung mit Telefonanrufen gegenüber Verbrauchern ohne deren Einwilligung oder gegenüber sonstigen Marktteilnehmern ohne deren zumindest mutmaßliche Einwilligung; (more…)

Tatwaffe Internet

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gefunden auf http://www.musikdieb.de/

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