VIII. mirror mirror.
Geschrieben von: admin in Flickr pics | wong it! // Druckfreundliche Version:
Ja, sumpfnoodle ist schon ein besonders witziges Kerlchen. Besonders sein Beitrag “Frauentag im Strassenverkehr“.
Ho, ho, ho, lustig lustig! Da denkt man doch glatt an folgende Wikipedia Passage: “Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz durch eine eidgenössische Abstimmung am 7. Februar 1971 eingeführt.” (Link)
Wohl gemerkt wurde laut gleichem Artikel, das Frauenstimmrecht in der Türkei bereits 1934 eingeführt.
Wollen wir mal hoffen, das der “Fun Total” nicht aus schweizer Sicht, sondern aus der Sicht einer vereinzelten schweizer Sumpfnoodle kommt.
Eigentlich war es eine gute Idee und es steckte dahinter sicher auch eine gute Absicht, doch dann wurde daraus eine Fettnäpfchen besonderer Größe.
Vor kurzem machten sich die Blogpiloten (Piloten? Scheinbar alles Männer. Frauen verboten?) dazu auf, unter dem Titel “Frauen an die Macht!” eine Auswahl an Blogs von Frauen vorzustellen. Der Titel des Beitrags ist schon richtig gewählt. Denn auch wenn die deutsche Bloggerszene der amerikanischen noch hinterher hinkt, bedeutet bloggen auch hierzulande einen Machtfaktor, den man nicht unterschätzen sollte.
Den Rest des Eintrages lesen »
Sexualität, Erotik und Gender in der österreichischen Literatur und Kultur
Österreich und seine Metropole Wien sind im frühen 20. Jahrhundert einer der kulturellen Knotenpunkte im zentraleuropäischen Raum, wo wirkungsträchtige Diskurse über Sexualität, Erotik und Gender aufeinander treffen: Zu nennen wären etwa die Literatur der Frühen Moderne mit Autoren wie Arthur Schnitzler und Peter Altenberg, Karl Kraus’ Sittlichkeit und Kriminalität, Otto Weiningers Geschlecht und Charakter, der Trivialroman jener Zeit (Josefine Mutzenbacher; Hugo Bettauer), die Anfänge der Sexualwissenschaft (Sigmund Freud, Friedrich Salomon Krauss u.a), Rosa Mayreder und die frühe Frauenbewegung, die Erotik in der Kunst von Gustav Klimt, Egon Schiele oder Alfred Kubin, die zeitgenössische Kunstfotografie u.v.a. Vorläufer dieses Interesses an der Sexualität als Thema von Literatur und Kultur sind aber bereits im ausgehenden 19. Jh. zu bemerken - z.B. in den Werken von Leopold v. Sacher-Masoch und Hans Makart -, wenn nicht schon in der erotischen Kultur des Josephinismus im späten 18. Jh.
weitere Informationen finden sie auf dieser Seite: LINK
Signs in Vienna are changing gender.
The Vienna City Council, in an attempt to fight bias, has launched a campaign to show images of women as well as men on public information signs.
Es ist soweit, die erste Ausgabe unseres Magazins ist fertig und kann ab sofort als PDF runtergeladen werden. Zu finden natürlich auf www.superfluence.com

oder sie klicken diesen LINK um die Ausgabe gleich hier herunter zu laden.
Diese Ausgabe hat einen Umfang von 70 Seiten, vollgepackt mit interessanten Artikeln zum Thema Multitude. Wir haben uns bemüht eine große Spannweite von Themen zu bieten. Auch die Auswahl der Autoren ist gut verteilt. Übrigens, sollten sie auch ein Autor/in unseres Magazins werden wollen, dann scheuen sie sich nicht, uns Themenvorschläge oder Artikel zu senden. Das Superfluence Magazin ist ein offenes Format. Die Redaktion wird für jede Ausgabe neu gebildet und sollte sich immer aus frischen und kreativen Geistern zusammen setzten.
Bedenken Sie dabei auch, das es sich bei Superfluence Magazin um ein medial offenes Format handelt. Auch wenn die erste Ausgabe rein aus Textbeiträgen besteht, liegt es in unserem Interesse auch Beiträge zu veröffentlichen, die multimedialer Natur sind. Videos, Animationen, Soundfiles, Fotos, Bilder usw. sind also willkommen. (Ob uns was veröffentlicht wird, entscheidet dann die Redaktion - zu der man dann als potenzielle/r Autor/in selbst gehört und somit über die Art der Veröffentlichung mit entscheiden kann).
Besuchen Sie bitte auch unser Forum: http://forum.superfluence.com/
Die Beiträge der ersten Ausgabe:
Olivio Sarikas:
* DAS SUPERFLUENCE.COM PROJEKT
* ZUM POTENZIAL DER VIRTUELLEN MULTITUDE
* DIE KÖRPER DER MULTITUDE
Philipp Levar:
* DIE CLANS DER MULTITUDE:
ARCHAISCHE STRUKTUREN IN DER POSTMODERNE ODER DIE RÜCKKEHR IN DIE IMMANENZ
Christopher Alten:
* ZUR ANALYSE ZEITGENÖSSISCHER LEBENSFORMEN - PAOLO VIRNO UND JOHAN HUIZINGA - EIN SYNOPTISCHER VERSUCH
Mark Federman:
* THE CULTURAL PARADOX OF THE GLOBAL VILLAGE
Matteo Pasquinelli:
* RADICAL MACHINES AGAINST THE TECHNO-EMPIRE. FROM UTOPIA TO NETWORK
Schlagworte zur Ausgabe:
Multitude, Paolo Virno, Grammatik der Multitude, Agamben, Michael Hardt, Antonio Negri