Ein paar nette Fotos um schon mal die Wiener Frühlingsnächte zu erschnuppern :D

Night Shots

Night Shot

Night Shot

Mehr gibt´s hier: Vienna Night Shots

Übrigens: Alle Fotos dieser Serie sind geotagged. Ihr könnt also genau sehen wo jedes Foto geschossen wurde.

ALLES WIRD SCHÖN!

Die Hoffnung, dass alles schön wird, ist auch eine Hoffnung auf Ruhe und Sicherheit. Die Sehnsucht nach schöneren und besseren Zeiten schafft gerne Illusionen, die ausblenden oder ablehnen, was nicht hineinpasst …

SOHO IN OTTAKRING ist ein Stadtteilprojekt und eine Plattform für Projekte, Ausstellungen und künstlerische Interventionen im Brunnenviertel von Neulerchenfeld des 16. Wiener Gemeindebezirks Ottakring.

SOHO IN OTTAKRING 2007SOHO IN OTTAKRING 2007SOHO IN OTTAKRING 2007SOHO IN OTTAKRING 2007

http://www.sohoinottakring.at/

Ich bin kein Amazon-Händler! Die Links haben reinen Informationswert und sind nicht als Kaufhinweis angebracht.
Die Zahl in Klammer ist Reg.Nr. meiner Bib für dieses Buch

Eingetragen am: 28. April 2007

Eingetragen am: 23. April 2007

Eingetragen am: 16. März 2007

Diesmal eine Auswahl an Seiten zu Fotografie und Kunst (im weiteren Sinne)

www.conceptart.com
http://www.conceptart.org/
Conceptart ist eine Seite, auf der sich reale und digitale Zeichner und Maler treffen um ihre Arbeiten miteinander zu vergleichen und Tips und Trick auszutauschen. Wer Anregungen und Meisterwerke der digitalen Kunst sucht, ist hier genau richtig.
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Webfind:
http://www.zombiepinups.com/monique/

Seite auf der die Skulpturen von Monique Motil zu bewundern sind. Die Künstlerin und ihre Figuren wurden auch im Roman “Ein todsicherer Job” (eng. “A Dirty Job”) von Christopher Moore gewürdigt. Ihrer Aussage zufolge handelt es sich bei der Kombination aus zusammengewürfelten Tierskeletten und klassischen Outfits jedoch nicht um eigenständige Kunstwerke. Die “Kreaturen” sind eher als Modepuppen für die kleinen Kostüme gedacht, welche sie selbst schneidert.

De|ge|ne|ra|ti|on die; -, -en :

1. (Biol., Med.) Verfall von Zellen, Geweben od. Organen.

2. vom Üblichen abweichende negative Entwicklung, Entartung; körperlicher od. geistiger Verfall, Abstieg
Duden - Das Fremdwörterbuch, 8. Aufl. Mannheim 2005 [CD-ROM]

Degeneration wird also laut Duden als negative Entwicklung beschrieben. Der Verfall des Auges? Der Abstieg des Auges?
Ich verwende den Begriff der Degeneration ebenfalls im Sinne des Verfalls, nicht aber des negativen Verfalls. Es geht um eine vielleicht willentliche, vielleicht unbewusste Veränderung des Auges. Gleichwohl handelt es sich um eine herbeigesehnte, gewünschte, erhoffte Veränderung. Auch hier handelt es sich um einen Vorgang, der durchaus unbewusst stattfinden kann. Es ist möglich etwas zu wollen und nichts davon zu wissen. Die Degeneration des Auges halte ich für eine derartige Entwicklung.
Sie ist der Schleim, der Schmutz, die Unsauberkeit, das Ungeziefer, welches einen gereinigten, organisierten Raum befällt, sobald man ihn sich überlässt, ja sobald man ihn dem Lebendigen überlässt. Das Auge überzieht sich mit Schleim, verwandelt sich in seiner Form, kommt der Höhle wieder näher, in deren Inneren ein Tier wohnt, das hinterlistig darauf wartet, wie eine Spinne über das herzufallen, was sein Heim betritt.
Degeneration ist Verfall, wie es auch Verlust ist, etwas wird weggenommen, es wird weniger. Aus einer anderen Position könnte man es vielleicht für Spezialisierung halten. Doch das ist es nicht. Es ist schlecht und absurd, weil es diese Eigenschaften als die Quelle seines Lebens und die Hoffnung seines Todes erkennt. Den Rest des Eintrages lesen »

Es ist soweit, die erste Ausgabe unseres Magazins ist fertig und kann ab sofort als PDF runtergeladen werden. Zu finden natürlich auf www.superfluence.com

Cover des Magazins

oder sie klicken diesen LINK um die Ausgabe gleich hier herunter zu laden.

Diese Ausgabe hat einen Umfang von 70 Seiten, vollgepackt mit interessanten Artikeln zum Thema Multitude. Wir haben uns bemüht eine große Spannweite von Themen zu bieten. Auch die Auswahl der Autoren ist gut verteilt. Übrigens, sollten sie auch ein Autor/in unseres Magazins werden wollen, dann scheuen sie sich nicht, uns Themenvorschläge oder Artikel zu senden. Das Superfluence Magazin ist ein offenes Format. Die Redaktion wird für jede Ausgabe neu gebildet und sollte sich immer aus frischen und kreativen Geistern zusammen setzten.
Bedenken Sie dabei auch, das es sich bei Superfluence Magazin um ein medial offenes Format handelt. Auch wenn die erste Ausgabe rein aus Textbeiträgen besteht, liegt es in unserem Interesse auch Beiträge zu veröffentlichen, die multimedialer Natur sind. Videos, Animationen, Soundfiles, Fotos, Bilder usw. sind also willkommen. (Ob uns was veröffentlicht wird, entscheidet dann die Redaktion - zu der man dann als potenzielle/r Autor/in selbst gehört und somit über die Art der Veröffentlichung mit entscheiden kann).

Besuchen Sie bitte auch unser Forum: http://forum.superfluence.com/

Die Beiträge der ersten Ausgabe:

Olivio Sarikas:
* DAS SUPERFLUENCE.COM PROJEKT
* ZUM POTENZIAL DER VIRTUELLEN MULTITUDE
* DIE KÖRPER DER MULTITUDE

Philipp Levar:
* DIE CLANS DER MULTITUDE:
ARCHAISCHE STRUKTUREN IN DER POSTMODERNE ODER DIE RÜCKKEHR IN DIE IMMANENZ

Christopher Alten:
* ZUR ANALYSE ZEITGENÖSSISCHER LEBENSFORMEN - PAOLO VIRNO UND JOHAN HUIZINGA - EIN SYNOPTISCHER VERSUCH

Mark Federman:
* THE CULTURAL PARADOX OF THE GLOBAL VILLAGE

Matteo Pasquinelli:
* RADICAL MACHINES AGAINST THE TECHNO-EMPIRE. FROM UTOPIA TO NETWORK

Schlagworte zur Ausgabe:
Multitude, Paolo Virno, Grammatik der Multitude, Agamben, Michael Hardt, Antonio Negri

Schwarzes Blut fließt durch den Körper, als Erinnerung an den Bund von Leben und Tod. Wir sind auf einer langen Reise, die keine Spuren hinterlässt. Unser Gepäck ist der Gedanke an das Ziel, von dem wir gestartet sind. Doch ist dieses Blut archaisch, es ist das Blut des Maschinen-Menschen. Seine Solidarität ist eine Solid-arität - fest, auf einem Gleis, in die Zukunft, ohne zurückzublicken, die Tradition als ein Token um den Hals hängend.
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Es gibt zwei Arten von Menschen, jene die Einfache Sachverhalte mit komplizierten Worten beschreiben und jene, die komplizierte Sachverhalte mit einfachen Worten beschreiben. Erste nennt man Wissenschaftler, Letztere nennt man Laien. Eine Ausnahme gibt es jedoch (es gibt immer eine Ausnahme): Jene, die einfache Sachverhalte mit einfachen Worten beschreiben. Wir kennen sie als Propheten, Poeten, manchmal Philosophen, ab und zu Denker, oftmals auch Kinder. Die Ausnahmeform trifft das was die beiden zuvor genannten Gruppen glauben oder zu wissen meinen nie ganz, doch sie bleiben den meisten Menschen am längsten in Erinnerung. Eine Zwischenform sind Gleichungen, Märchen, Fabeln, Anekdoten und bildliche Erklärungen. Den Rest des Eintrages lesen »

Ihnen ist sicher schon aufgefallen, dass die Welt sehr vielfältig ist. Diese Einsicht ist gar nicht so alt wie man denkt – und sie ist gar nicht so neu wie man denkt. Es kommt immer darauf an mit welchen Augen man sich bemüht die Welt zu sehen.
Eine Form der Fotografie, die ich sehr liebe ist die Stereografie. Leider wird sie heute nur noch selten verwendet. Doch vielleicht macht gerade das ihren Reiz aus. Eine Eigenschaft allerdings, die mir an ihre besonders gut gefällt, wird von Baudrillard betonen. Entsprechend der Tiefenschärfe und der Überlagerung der Bilder im Gehirn ergeben sich in der Stereografie sehr viele Kanten, sehr viele Details. Dies stechen rasierklingenartig in das Auge des Betrachters…

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