ALLES WIRD SCHÖN!

Die Hoffnung, dass alles schön wird, ist auch eine Hoffnung auf Ruhe und Sicherheit. Die Sehnsucht nach schöneren und besseren Zeiten schafft gerne Illusionen, die ausblenden oder ablehnen, was nicht hineinpasst …

SOHO IN OTTAKRING ist ein Stadtteilprojekt und eine Plattform für Projekte, Ausstellungen und künstlerische Interventionen im Brunnenviertel von Neulerchenfeld des 16. Wiener Gemeindebezirks Ottakring.

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http://www.sohoinottakring.at/

Wir werden im Kino und in den Medien immer gerne mit dem Helden konfrontiert. Er hat das was keiner hat. Er kann das was keiner kann.
Mit der Zeit glauben wir es. Jeder von uns wäre gerne ein Held, aber leider sind wir nicht die mutigen, superschlauen, glücksbeschenkten Halbgötter, die uns da von der Leinwand her anlachen.

Doch da hab ich eine Neuigkeit für euch:
Wir sind es doch! Wir wissen es bloß nicht!

Alles was in den nächsten 30 Jahren
erfunden und geschrieben, gedacht und gemacht wird, steht heute schon in Bücher. Man muss sie nur aufschlagen und nachlesen was morgen passieren wird. Damit meine ich nicht Nostradamus oder ähnlichen Humbug. Ich rede von der einfachen Tatsache, das jeder Mensch auf Wissen zurückgreifen muss um etwas neues schaffen zu können. Das bedeutet nichts anderes als: Alles was in den nächsten 30 Jahren passiert, geschieht auf Grundlage des Wissens der heutigen Zeit. Entsprechend der Entwicklung könnten auch nur die nächsten 15 Jahre sein. Doch das sollte uns nicht stören, denn es reicht schon mit einer guten Idee 1 Jahre voraus zu sein und schon ist man der Held des Tages.
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Herausgeber: Olivio Sarikas, Philipp Levar
Plattform: www.superfluence.com

Einreichfrist: 15.05.2007

Thema:
Die Schonfrist ist vorbei. Hat sich die Position der totalen Toleranz gegenüber
anderen Kulturen in die Ecke manövriert?
Ohne radikal-konservativen Positionen Vorschub zu leisten, stellt sich die Frage, ob ein liberaler Ansatz nur in einer Begegnung der gegenseitigen Offenheit denkbar ist. Oder ist ein verstärkter Rückbezug auf eigene Positionen und Ideale nötig? Nicht zuletzt auch die Frage: Wie offen ist die Toleranz? Welche Hintergedanken lassen uns mit offenen Armen auf fremde Kulturen zugehen. Ist es reiner Idealismus oder der Versuch einen Werte-Imperialismus zu führen, der das westliche Weltbild propagiert und damit nebenbei auch neue Gebiete wirtschaftlich anschlussfähig macht?
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Es ist soweit, die erste Ausgabe unseres Magazins ist fertig und kann ab sofort als PDF runtergeladen werden. Zu finden natürlich auf www.superfluence.com

Cover des Magazins

oder sie klicken diesen LINK um die Ausgabe gleich hier herunter zu laden.

Diese Ausgabe hat einen Umfang von 70 Seiten, vollgepackt mit interessanten Artikeln zum Thema Multitude. Wir haben uns bemüht eine große Spannweite von Themen zu bieten. Auch die Auswahl der Autoren ist gut verteilt. Übrigens, sollten sie auch ein Autor/in unseres Magazins werden wollen, dann scheuen sie sich nicht, uns Themenvorschläge oder Artikel zu senden. Das Superfluence Magazin ist ein offenes Format. Die Redaktion wird für jede Ausgabe neu gebildet und sollte sich immer aus frischen und kreativen Geistern zusammen setzten.
Bedenken Sie dabei auch, das es sich bei Superfluence Magazin um ein medial offenes Format handelt. Auch wenn die erste Ausgabe rein aus Textbeiträgen besteht, liegt es in unserem Interesse auch Beiträge zu veröffentlichen, die multimedialer Natur sind. Videos, Animationen, Soundfiles, Fotos, Bilder usw. sind also willkommen. (Ob uns was veröffentlicht wird, entscheidet dann die Redaktion - zu der man dann als potenzielle/r Autor/in selbst gehört und somit über die Art der Veröffentlichung mit entscheiden kann).

Besuchen Sie bitte auch unser Forum: http://forum.superfluence.com/

Die Beiträge der ersten Ausgabe:

Olivio Sarikas:
* DAS SUPERFLUENCE.COM PROJEKT
* ZUM POTENZIAL DER VIRTUELLEN MULTITUDE
* DIE KÖRPER DER MULTITUDE

Philipp Levar:
* DIE CLANS DER MULTITUDE:
ARCHAISCHE STRUKTUREN IN DER POSTMODERNE ODER DIE RÜCKKEHR IN DIE IMMANENZ

Christopher Alten:
* ZUR ANALYSE ZEITGENÖSSISCHER LEBENSFORMEN - PAOLO VIRNO UND JOHAN HUIZINGA - EIN SYNOPTISCHER VERSUCH

Mark Federman:
* THE CULTURAL PARADOX OF THE GLOBAL VILLAGE

Matteo Pasquinelli:
* RADICAL MACHINES AGAINST THE TECHNO-EMPIRE. FROM UTOPIA TO NETWORK

Schlagworte zur Ausgabe:
Multitude, Paolo Virno, Grammatik der Multitude, Agamben, Michael Hardt, Antonio Negri


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